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Ulrike Baumann
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Potenzialanalyse und Berufseinstiegsbegleitung im Rahmen der Initiative Bildungsketten

Die Club Aktiv GmbH bietet im Saarland die Potenzialanalysen und die Berufseinstiegsbegleitung an. Sieben Schulen in den Agenturbezirken Saarlouis und Neunkirchen werden durch die Berufseinstiegsbegleiter/innen unterstützt.

 

Die Potenzialanalyse und die Berufseinstiegsbegleitung – Bildungsketten gehören zu einem Bundesmodellprojekt im Rahmen der Initiative Bildungsketten (www.bildungsketten.de ) und werden in Kooperation zwischen dem Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie der Bundesagentur für Arbeit ermöglicht. Die Club Aktiv GmbH als durchführender Träger arbeitet dabei eng mit den Lehrkräften, Schulleitungen und Schulsozialarbeitern/innen der ausgewählten Schulen, den Eltern, den Ansprechpartnern/innen der vorhandenen sozialen Unterstützungsnetzwerke sowie der Berufsberatung und den Reha-Abteilungen der Arbeitsagenturen Saarlouis und Neunkirchen zusammen.

 

Für Schüler und Schülerinnen folgender Schulen findet die Potenzialanalyse sowie eine Unterstützung durch die Berufseinstiegsbegleitung der Club Aktiv GmbH im Übergang Schule – Beruf statt:

 

Agenturbezirk Saarlouis:

Anne-Frank-Schule, Saarlouis Gesamtschule Mettlach-Orscholz

Gesamtschule Wadgassen Integrierte Gesamtschule Dillingen

 

Agenturbezirk Neunkirchen:

Pallotti-Schule, Neunkirchen Schule am Ziehwald, Neunkirchen Wingertschule, St. Wendel

 

Die Potenzialanalyse – Erkennen von beruflichen Stärken und Schwächen

Im Rahmen der Bildungsketten ist für Schüler/innen der teilnehmenden Schulen in Klassenstufe 7 eine Potenzialanalyse vorgesehen. Bei dieser werden mittels des handlungsorientierten Testverfahrens hamet2, einem biografischen Interview sowie einer Kompetenzbilanz innerhalb von drei Tagen verschiedene berufliche Basiskompetenzen der Jugendlichen deutlich. Über die Ergebnisse erhalten die Schüler und Schülerinnen ausführliche Rückmeldung, so dass sie danach ihre Stärken und Schwächen benennen können.

 

Ausgehend von diesen Ergebnissen werden vorhandene Förderbedarfe erkennbar. Schüler/innen, die einen solchen aufweisen und Interesse an Unterstützung im Übergang Schule – Beruf haben, bekommen die Möglichkeit am Projekt Berufseinstiegsbegleitung – Bildungsketten teilzunehmen.

 

Berufseinstiegsbegleitung - Der Weg von der Schule ins Berufsleben ist nicht einfach...

Die Berufseinstiegsbegleiter/innen bieten den Jugendlichen an, diesen Weg mit ihnen gemeinsam zu gehen und sie in ihren Ideen und Wünschen zu unterstützen.

 

Wer sind die Berufseinstiegsbegleiter/innen und was machen die überhaupt?

Die Berufseinstiegsbegleiter/innen sind (Sozial)Pädagogen/innen und/oder erfahrene Handwerksmeister/innen. Wöchentlich sind ein oder zwei Berufseinstiegsbegleiter/innen an der teilnehmenden Schule. Hier finden dann Gruppenaktionen oder Einzeltreffen mit den Jugendlichen statt. Deren Inhalte sind sehr vielfältig und können/sollen von den Jugendlichen mitbestimmt und mitgestaltet werden - immer im Hinblick auf Schule, Ausbildung, Berufswunsch und ihre persönliche Zukunft. Bei Bedarf können Termine mit den Jugendlichen auch außerhalb der Schule und der Schulzeit wahrgenommen werden.

 

Die Berufseinstiegsbegleiter/innen unterstützen die Jugendlichen zum Beispiel

 

  • bei der Erreichung des Schulabschlusses (Warum brauche ich einen Schulabschluss? Was kann ich tun, um den Schulabschluss zu erreichen?)
  • bei der Berufswahl (Welche Berufe gibt es überhaupt? Was muss man für welchen Beruf können? Welcher Beruf passt zu mir?)
  • bei der Praktikums- und Ausbildungsplatzsuche (Welche Betriebe sind interessant für mich? Was erwarten die Betriebe von mir? Wie muss eine Bewerbung für den Betrieb aussehen?)
  • bei der Stabilisierung des Ausbildungsverhältnisses (Was ist, wenn ich mit den Kollegen/innen und Vorgesetzten nicht klar komme? Was ist, wenn ich in der Berufsschule Schwierigkeiten habe?)
  • bei persönlichen Problemen aller Art

Das Projekt beginnt in der Regel in der achten Klasse und endet nach drei Jahren im ersten Ausbildungsjahr.

 

Einen Flyer mit Informationen können Sie hier downloaden (PDF, ca. 450kB)



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