Ihr/e Ansprechpartner/innen

Isabell Kieser

Castelforte-Str. 1

54292 Trier

 

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E-Mail: Kieser@clubaktiv.de

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KUNST-BAU-STEINE (§ 45 SGB III)

Das Projekt "Kunst-Bau-Steine" dient der beruflichen Orientierung und Qualifizierung von Langzeitleistungsbeziehern im ALG II-Bezug mit psychischen Beeinträchtigung durch kunsthandwerkliche Tätigkeiten. Ziel ist die Erhöhung der Beschäftigungsfähigkeit durch flexible, personenzentrierte Reha + Qualifizierung-Training on the Job. Durch Identifizierung von  Handlungsbedarfen werden berufliche und persönliche Handlungskompetenzen aktiviert, trainiert und erweitert. Das führt zur schrittweisen Integration in den Arbeitsmarkt und  zum Abbau von Vermittlungshemmnissen. Das Projekt wird aus Mittel des Europäischen Sozialfonds und des Jobcenters Stadt Trier gefördert.

 

Im Rahmen des Projektes werden die Betroffenen schrittweise an den ersten Arbeitsmarkt herangeführt. „Kunst-Bau-Steine“ steht dabei für die künstlerische Aufwertung von öffentlichen und gemeinnützigen Einrichtungen und ist aus dem Projekt BAU-ART hervorgegangen. Mit Hilfe der Kombination von künstlerischer Fassadengestaltung und Handwerk erhalten psychisch beeinträchtigte Menschen so die Chance, schrittweise beruflich (wieder) Fuß zu fassen und auf den Arbeitsmarkt vorbereitet zu werden. Bespiele für psychische Beeinträchtigungen wären dabei Suchterkrankungen, psychosomatischen Krankheiten, Depressionen, Borderline, ADHS, Essstörungen, etc.

 

Unter fachlicher Anleitung werden die handwerklichen Tätigkeiten ausgeübt. Dies geschieht konkret vor Ort auf den Baustellen und nicht isoliert. Die TeilnehmerInnen lernen so unter realen Arbeitsmarktbedingungen. Dies ermöglicht es ihnen zu einer genaueren Einschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit und Grenzen zu gelangen. Kunst-Bau-Steine stellt zur Unterstützung vor Ort eine pädagogische bzw. psychologische Fachkraft i.S. des individuellen Jobcoachings zur Verfügung, die bei Krisen zur Seite steht und mit den TeilnehmerInnen alternative Handlungspläne entwickelt. Individuelle Förderpläne und Reflexionsgespräche führen zur Festlegung der Schritte in Richtung des ersten Arbeitsmarktes. Gemeinsam mit den TeilnehmerInnen werden Handlungspläne erstellt und eingeübt. Durch arbeitsdiagnostische Maßnahmen können unbekannte Ressourcen entdeckt werden. Neue Perspektiven und Wege in Bezug auf die Integration in den Arbeitsmarkt können so gemeinsam entwickelt werden.

 

In der Kreativ-Werkstatt erhalten die TeilnehmerInnen die Chance ihre eigene Kreativität zu schulen und erhalten dadurch die Ermutigung, auch neue Wege zugehen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der gesundheitlichen Stabilisierung der TeilnehmerInnen. Um für die TeilnehmerInnen einen gesundheitsfördernden Rahmen zu gewährleisten, ist unser Ziel, mit ihnen ein stärkeres Kohärenzgefühl (Antonovsky, 1997) aufzubauen. Dazu wird in der Maßnahme eine höchtsmögliche Transparenz im Ablauf der Arbeitsschritte und der Gestaltung des Arbeitsalltags gewährleistet, was dazu beiträgt, dass Verstehbarkeit, Handhabbarkeit und Sinnhaftigkeit als strukturierende Elemente der Arbeit eingesetzt werden.

 

Qualifizierungsangebote:

 

  • berufsübergreifende Qualifizierungen wie: Vermittlung von Grundlagen der EDV, Bewerbungstraining/Jobcoaching, Training sozialer Kompetenzen, Kommunikationstraining,
  • Qualifizierungen in folgenden Berufsbildern: Tischler/in, Zimmerer/in, Maler/in und Lackierer/in
  • Erlernen von Fertigkeiten, die als Qualifizierungsbausteine zertifiziert und auf eine zukünftige Ausbildung angerechnet werden können
  • themenspezifische Schulungsangebote zur gesundheitsfördernden psychosozialen Stabilisierung; z.B. Stress-Resistenz-Training

 

Sie haben eine psychische Erkrankung, sind im ALG II Bezug und wollen wieder am Arbeitsleben teilhaben? Dann melden Sie sich doch bei uns!

 

Unterstützt und gefördert durch:

 

Logo EUROPÄISCHE UNION - Europäischer SozialfondsESF-Kampagnenlogo Europäischer Sozialfonds - Mehr Chancen für Rheinland-Pfalz  MSAGD 4

 

 

Jobcenter TR 2

 

 

Weitere Informationen finden Sie auch auf den Seiten der Europäischen Kommission, bzw. des ESF, der ESF-Verwaltungsbehörde Rheinland-Pfalz und des Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie.

 



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